Montag, 20. Februar 2012

sommer, sonne, sonnenbrand

ich glaube mitlerweile hat es fast jeder mitbekommen: ich bin seit einer woche endlich raus aus dem land der fetten popos und im land der flip flops angekommen. ja, genauso ist es hier. man geht vor die tür, und da ist es schon: urlaubsfeeling. die sonne scheint, am strand und im wasser tummeln sich die surfer (sogar hier im wohnzimmer lehnt ein surfbrett an der wand), und - mit 3 surfbrettern auf dem autodach passt man übrigens auch nicht mehr durch die tiefgarageneinfahrt des ansässigen supermarkts, haben wir gestern feststellen müssen. aber wenn das die einzigen probleme sind...

seit ich hier bin, geht es mir schon tausend mal besser als im kalten und todlangweiligen leominster. außerdem gibt es hier keine kinder, die mich beissen und mir die haare ausreißen. stattdessen habe ich plötzlich wieder meine über alles geliebten ffm-mitbewohner zurück, und wir wohnen nicht auf der leipziger straße, sondern fast am strand (ich habe sogar mein eigenes zimmer)! der vierte mitbewohner wohnt übrigens auf der terrasse in einem vertrockneten blatt, heisst jimmy und er und seine kleine behausung befinden sich jeden morgen an einem anderen ort im garten. was für ein tier jimmy ist, dürft ihr jetzt selbst erraten.

was ich die ganze woche über getrieben habe, lässt sich eigentlich sehr präzise und knapp zusammen fassen: sonne, strand und stadt. und gegessen. die ersten 3 tage erstmal allein, da felix und christel arbeiten mussten, am wochenende dann mit den zweien zusammen. ich war hier in mosman unterwegs, habe geschäfte geguckt und am strand gelegen, habe mit felix in der stadt in seiner mittagspause gegessen, mir sandalen und eine kurze hose gekauft, wir waren am samstag am strand in manly und haben uns die australien open of surfing angeschaut und ein paar von christinas kollegen getroffen und gestern waren wir am strand in dee why und haben gefaulenzt und felix war surfen. ihr seht, ein hartes leben hier. man muss sogar zwischendurch überlegen, welcher tag gerade ist. und ich kämpfe nebenbei ununterbrochen gegen sonnenbrandentstehung an, was bei einer kombi aus käsegesicht, was direkt aus dem winter kommt, und der brutalen sonne hier eigentlich auch kein wunder ist.

soweit der stand der dinge (ich habe eben gerade wirklich erstmal "strand" anstatt "stand" geschrieben). christel hat heute noch frei und wir fahren gleich mit der fähre rüber in die stadt. ab donnerstag werde ich 2 wochen lang mit zdena (eine freundin aus physio-ausbildungszeiten, die seit heute auch in sydney ist) und einer freundin von ihr in einem campervan on the road verbringen und wir wollen richtung brisbane hochdüsen. noch mehr strand, noch mehr sonne, juhu! bilder folgen bald :).

ihr seht: die derzeitige lage könnte durchaus schlimmer sein!

1 Kommentar:

  1. hallo... aus dem todlangweiligen leominster
    aber trotzdem liebe grüße aus new york

    AntwortenLöschen